Prüfungsbogen 09 SBF See ( für Inhaber des SBF Binnen ) zurück zu Prüfungsbögen 1-15 Neustart weiter zu Prüfungsbogen 10 zurück zu den Prüfungsbögen 1 – 15 Erstellt am Februar 22, 2026 Von Enrico Uhlig Prüfungsbogen 9 ( 23 spez. Fragen ) 1 / 23 08. spez. Frage SBF See Welche Sicherheitsmaßnahmen hat der Fahrzeugführer im Rahmen seiner seemännischen Sorgfaltspflicht vor Fahrtantritt zum Schutze und für die Sicherheit der Personen an Bord zu treffen? Der Fahrzeugführer muss die Besatzungsmitglieder und Gäste anweisen, dass sie sich über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord informieren, sich die Gebrauchsanweisungen der Rettungs- und Feuerlöschmittel ansehen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen achten, zudem darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen. Der Fahrzeugführer hat die Besatzungsmitglieder und Gäste über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen, zudem darauf, dass ständig angelegte Rettungswesten die Überlebenschancen im Wasser erhöhen. Der Fahrzeugführer hat die Gäste an Bord über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen. Der Fahrzeugführer hat die verantwortlichen Besatzungsmitglieder über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten, in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen und auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen. 2 / 23 09. spez. Frage SBF See Wann gilt ein Fahrzeug als überholendes Fahrzeug? Wenn es an einem anderen Fahrzeug aus einer achterlichen Richtung von mehr als 22,5° querab kommend (Bereich des Topplichtes) vorbeifährt. Wenn es sich einem anderen Fahrzeug aus einer Richtung von mehr als 112,5° achterlicher als querab (Bereich der Seitenlichter) nähert. Wenn es sich einem anderen Fahrzeug aus einer Richtung von mehr als 22,5° achterlicher als querab (Bereich des Hecklichtes) nähert. Wenn es sich einem anderen Fahrzeug gegenüber in einer Richtung von mehr als 22,5° achterlicher als querab (Bereich des Hecklichtes) befindet. 3 / 23 10. spez. Frage SBF See Welche Positionslaternen und Schallsignalanlagen dürfen auf Sportbooten unter deutscher Flagge verwendet werden? Solche, die vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) geprüft und mit dem Zeichen für geprüfte Sicherheit (GS) versehen sind. Solche, die gemäß der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und der Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) vorgeschrieben sind und ein CE-Zeichen haben. Solche, deren Baumuster vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zur Verwendung zugelassen sind oder eine als gleichwertig anerkannte Zulassung eines EU-Staates besitzen. Solche, die die vorgeschriebene Mindesttragweite von drei Seemeilen, die Größe und Farbgebung bzw. Lautstärke erreichen und mit einer Bescheinigung einer Klassifikationsgesellschaft versehen sind. 4 / 23 11. spez. Frage SBF See Was bedeutet sichere Geschwindigkeit? Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, dem Verkehrsaufkommen, den Seegangs- und Windverhältnissen angepasst sein, so dass kein Sog und Wellenschlag entsteht. Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen und dem Treibstoffverbrauch angepasst sein. Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen angepasst sein und es muss jederzeit aufgestoppt werden können. Die Geschwindigkeit muss der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen angepasst sein und der Verkehr darf nicht behindert werden. 5 / 23 12. spez. Frage SBF See Was bedeutet es, wenn jedes Fahrzeug eines Schleppverbandes einen schwarzen Rhombus führt? Schleppverband von weniger als 50 m Länge. Schleppverband von mehr als 100 m Länge. Schleppverband von mehr als 50 m Länge. Schleppverband von mehr als 200 m Länge. 6 / 23 13. spez. Frage SBF See Welches Fahrzeug führt diese Signalkörper? Ein Grundsitzer. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug. Ein fischendes Fahrzeug. Ein manövrierunfähiges Fahrzeug. 7 / 23 14. spez. Frage SBF See Sie hören bei verminderter Sicht mindestens alle zwei Minuten zwei aufeinander folgende lange Töne mit der Pfeife. Welches Fahrzeug gibt dieses Signal? Ein geschlepptes Fahrzeug oder das letzte bemannte Fahrzeug eines Schleppverbandes in Fahrt. Ein vor Anker liegendes Fahrzeug von 100 und mehr Meter Länge. Ein Maschinenfahrzeug in Fahrt, das seine Maschine gestoppt hat und keine Fahrt durchs Wasser macht. Ein Fahrzeug mit gefährlicher Ladung vor Anker von weniger als 100 m Länge. 8 / 23 15. spez. Frage SBF See Welches Fahrzeug gibt bei verminderter Sicht - im Anschluss an das Signal: lang, kurz, kurz - vier aufeinander folgende Töne mit der Pfeife, und zwar: lang, kurz, kurz, kurz ? Ein manövrierunfähiges Fahrzeug von weniger als 100 m Länge. Ein Maschinenfahrzeug in Fahrt, das seine Maschine gestoppt hat und keine Fahrt durchs Wasser macht. Ein geschlepptes Fahrzeug oder das letzte bemannte Fahrzeug eines Schleppverbandes in Fahrt. Ein Fahrzeug mit gefährlicher Ladung vor Anker von weniger als 100 m Länge. 9 / 23 16. spez. Frage SBF See Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen Segelfahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht? Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen. Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern. Das Maschinenfahrzeug muss vorsichtig manövrieren bis die Gefahr vorüber ist. 10 / 23 17. spez. Frage SBF See In welcher Vorschrift findet man die Regeln zum Befahren von Verkehrstrennungsgebieten? In den Kollisionsverhütungsregeln und der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. In den Kollisionsverhütungsregeln. In den "Bekanntmachungen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS)". In der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung. 11 / 23 18. spez. Frage SBF See Welche örtlichen Sondervorschriften zusätzlich zur Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und zur Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) gibt es und was ist darin geregelt? Die Bekanntmachungen der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt (GDWS), die besondere örtliche Regelungen enthalten und Hinweise für die einzelnen Seeschifffahrtsstraßen geben. Die Bekanntmachung der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt (GDWS) sowie die nautische Veröffentlichung "Sicherheit auf dem Wasser", herausgegeben durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), mit wichtigen Regeln und Tipps für Wassersportler. Die Nachrichten für Seefahrer (NfS), herausgegeben vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, sowie die Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS) der örtlich zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter, die auf alle Veränderungen hinsichtlich Betonnung, Befeuerung, Wracks und Untiefen sowie auf die Schifffahrt betreffende Maßnahmen und Ereignisse hinweisen. Das Seesicherheitsuntersuchungsgesetz sowie die Verordnung über die Sicherung der Seefahrt, die jeweils wichtige Vorschriften über das Verhalten nach einem Zusammenstoß auf den jeweiligen Seeschifffahrtsstraßen enthalten. 12 / 23 19. spez. Frage SBF See Wann darf ein Maschinenfahrzeug von weniger als 7 m Länge auf Seeschifffahrtsstraßen nicht fahren, wenn es die nach den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) vorgeschriebenen Lichter nicht führen kann? Es darf in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang nicht fahren. Es darf in der Zeit, in der die Lichterführung vorgeschrieben ist, nicht fahren, es sei denn, dass ein Notstand vorliegt. Es darf in der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht fahren. Es darf in der Zeit, in der die Lichterführung vorgeschrieben ist, nur dann fahren, wenn ein betriebsbedingtes Signalhorn an Bord ist. 13 / 23 20. spez. Frage SBF See Wie haben sich Fahrzeuge zu verhalten, die in ein Fahrwasser einlaufen, ein Fahrwasser queren, im Fahrwasser drehen oder ihre Anker- und Liegeplätze verlassen? Sie haben einen kurzen Ton als Achtungssignal abzugeben. Sie haben die Vorfahrt vor den Fahrzeugen im Fahrwasser. Sie haben ihr Manöver so durchzuführen, dass andere Fahrzeuge nicht behindert werden. Sie haben die Vorfahrt der dem Fahrwasserverlauf folgenden Fahrzeuge zu beachten. 14 / 23 21. spez. Frage SBF See Welche Bedeutung haben folgende Sichtzeichen? Zeitweilige Sperrung der Seeschifffahrtsstraße. Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung. Schutzbedürftige Anlage. Dauernde Sperrung der Seeschifffahrtsstraße. 15 / 23 22. spez. Frage SBF See Welche Bedeutung hat folgende Tonne? Steuerbordseite des durchgehenden Fahrwassers. Steuerbordseite des durchgehenden Fahrwassers/Backbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers. Backbordseite des durchgehenden Fahrwassers. Backbordseite des durchgehenden Fahrwassers/Steuerbordseite des abzweigenden oder einmündenden Fahrwassers. 16 / 23 23. spez. Frage SBF See Welche Bedeutung hat das Feuer einer Leuchttonne mit folgender Kennung? Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, die westlich zu passieren ist. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, die südlich zu passieren ist. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, die nördlich zu passieren ist. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, die östlich zu passieren ist. 17 / 23 24. spez. Frage SBF See Welcher Abstand sollte gemäß den "10 Goldenen Regeln" für das Verhalten von Wassersportlern mindestens zu Liegeplätzen von Seehunden und zu Vogelansammlungen eingehalten werden? 300 m bis 500 m. 100 m bis 300 m. 200 m bis 300 m. 150 m bis 200 m. 18 / 23 25. spez. Frage SBF See Was versteht man unter einem Blinkfeuer? Lichterscheinung länger als Verdunkelung, Blink weniger als 2 s lang. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung, Blink mindestens 2 s lang. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung, Blink weniger als 2 s lang. Lichterscheinung länger als Verdunkelung, Blink mindestens 2 s lang. 19 / 23 26. spez. Frage SBF See Was versteht man unter einer Seemeile und wie lang ist eine Seemeile (in Metern)? Die Länge einer Bogenminute auf einem Breitenparallel, 1.652 m. Die Länge einer Bogenminute auf einem größten Kreis der Erdkugel, 1.852 m. Die Länge einer Bogenminute auf dem Nullmeridian, 18,52 km. Sie entspricht der in einer Stunde zurückgelegten Distanz in Meter, 16,52 km. 20 / 23 27. spez. Frage SBF See Woraus entnimmt man die Magnetkompassablenkung? Aus der für das betreffende Schiff aufgestellten Deviationstabelle. Aus dem Betriebshandbuch des Kompassherstellers. Aus der Kompassrose der aktuellen Seekarte. Aus dem Nautischen Handbuch für Kompassfehlweisung. 21 / 23 28. spez. Frage SBF See Was versteht man unter einem Koppelort? Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen infolge mehrerer Peilungen ermittelt wird. Schiffsort, der durch Eintragung der rechtweisenden Peilungen zweier feststehender und bekannter Objekte als Standlinien in die Seekarte ermittelt wird; ihr Schnittpunkt ist der Standort. Schiffsort, der ermittelt wird durch Peilung zweier feststehender und bekannter Objekte, die in einem möglichst rechten Winkel (90 Grad) zueinander stehen. Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen und aller vorhersehbaren Einflüsse rechnerisch und zeichnerisch ermittelt wird. 22 / 23 29. spez. Frage SBF See Was ist zu beachten, wenn ein Sportboot geschleppt werden soll? Die Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die das schleppende Fahrzeug frei fahrend bei Verdrängerfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden. Die Schleppleine ist den Wetterverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die das schleppende Fahrzeug frei fahrend bei Gleitfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden. Die Schleppleine ist den Seegangsverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die der Anhang frei fahrend bei Verdrängerfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden. Die Schleppleine ist den Wetterverhältnissen anzupassen. Die Schleppgeschwindigkeit darf nicht größer sein als die Geschwindigkeit, die der Anhang frei fahrend bei Gleitfahrt erreichen kann. Ein ruckartiges Steifkommen der Schleppleine ist zu vermeiden. 23 / 23 30. spez. Frage SBF See Was ist in amtlichen Wetterberichten unter "frischem Wind" zu verstehen? Windstärke 4 der Beaufortskala. Windstärke 7 der Beaufortskala. Windstärke 6 der Beaufortskala. Windstärke 5 der Beaufortskala. Your score is LinkedIn Facebook Twitter VKontakte 0% Test erneut starten Info! 18 von 23 spez. Fragen müssen richtig beantwortet werden.